Lesenachmittag: Impressionen

Fast 50 Personen ließen sich von Dr. Roderich Kreft in die Vergangenheit Lauenaus entführen. Die Zuhörer klebten an den Lippen, als Dr. Kreft erzählte wie sein Urgroßvater nach Lauenau kam. Bilder untermalten die Lesung. Die Zuhörer erfuhren so nicht nur, wie das bekannte Ruppsche nach Lauenau kam, sondern konnten auf den gezeigten Bildern auch sehen, wie das Gasthaus damals aussah.
Die Kirche soll damals öfter „unter Wasser“ gestanden haben, so dass später eine neue Kirche gebaut wurde. Die Pläne stammten vom bekannten Architekten Conrad Wilhelm Hase. Auf dem Weg zur Kirche gab es zwischen den „Feggendorfern“ und den „Lauenauern“ Jugendlichen häufig kleinere Reibereien. Auch blieben diese auf dem Schützenfest meist nicht aus und trotzdem wurde drei Tage lang gefeiert. Lauenau hatte damals schon mehrere Kneipen und die bekannten Trinker waren auf der Säuferliste aufgeführt. An diese sollte kein Alkohol verkauft werden – doch daran hielt sich natürlich kein Wirt.
Das Fleckenmuseum war bis auf den letzten Platz besetzt. Selbst in den Türen standen noch interessierte Zuhörer. Auszüge aus der Lesung und viele Illustrationen hat Roderich Kreft in einem kleinem Buch verfasst. Wer Interesse hat, kann sich bei Jürgen Schröder melden und ein Exemplar bestellen. Das Buch wird zum Selbstkostenpreis von 20 Euro angeboten.

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Terminankündigung: Lesenachmittag am 22. November um 16 Uhr

Am Samstag, den 22. November liest Roderich Kreft im Heimatmuseum Lauenau aus der Biografie seines Großvaters vor. Kurzweilige Geschichten werden die Zuhörer in die Zeit um 1870 entführen: Erfahren Sie, welche Gastronomischen Betriebe Lauenau schon damals zu bieten und was es mit der Säuferliste auf sich hatte. Bei Regen hatten Frauen eine ganz besondere Art sich vor dem schlechten Wetter zu schützen – können Sie sich vorstellen wie? Gespart wurde damals für das Schützenfest, auf das sich der ganze Flecken freute. Ob die Lauenauer schon damals feiern könnten wird am 22. November im Fleckenmuseum in Lauenau verraten.

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Grünkohlessen

Auf diesen Tag freuten sich die Mitglieder des Heimatvereins schon seit Wochen. Traditionell findet das alljährliche Grünkohlessen für Heimatfreunde Mitte November statt. Dieses Jahr richtete das Restaurant „Zur Linde“ das Grünkohl-Satt-Essen aus. Der Name war auch Programm – Jung und Alt speisten hervorragend und keiner musste hungrig vom Tisch gehen. Besonders gut kam die Bregenwurst bei den Gästen an, die eigens für das Restaurant „Zur Linde“ hergestellt wird.

In einer kurzen Ansprache wies Jürgen Schröder auf die Lesung am kommenden Samstag, den 22. November hin. Der Enkel des ehemaligen Förstermeisters, nach dem auch der Schulzeweg benannt wurde, wird aus der Biografie seines Großvates vorlesen. Die Geschichten wurden erst vor kurzem niedergeschrieben. Jürgen Schröder, der die Inhalte des Buchs bereits kennt, verspricht einen spannenden Nachmittag. Jürgen Schröder nahm auch auf den Volkstrauertag Bezug: In der Gedenkstätte am Kriegerdenkmal hängen Tafeln mit den im Krieg Gefallenen. Nicht alle seien Lauenauer gewesen, aber alle hätten dort Verwandschaft gehabt. Um den Namen auch ein Gesicht zuzuordnen, sucht der Heimatverein nun Fotos der Gefallenen. Fotos können bei Jürgen Schröder abgegeben werden.

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